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Auf der Suche nach dem „GEO-Licht“

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Bellingham – Hadrians Wall Camping bei Haltwhistle: 30km, 630 Hm

Von Bellingham geht es eine Weile am River Tyne entlang – dann schwingt sich die nationale Fahrradroute 68 hinein in die Hügel und sogar auf unbefestigte Waldwege. Autofrei – auch das kann es hier geben! Da scheitern sogar mal die, die es unbedingt probieren wollen, an unserer Straßensperre aus Goat-Cheese-Ham-Sandwich bzw. dem Schild „Not suitable for motorised vehicles“. Mein zweitliebstes Lieblingsschild nach „Caution – Red Squirrel“. Der Ritt durch den Wark Forest gibt sich jetzt aber ultimativ schwedisch. Hinter ungezählten Hügeln entdecke ich eine Steinmauer entlang des Grades eines Hügelrückens und rufe verzückt: „Da ist er, der Hadrian’s-Wall.“ Erstmal werde ich abgetan – es sei nur eine dieser tausenden Natursteinmauern hier – aber nein, ich habe recht: Leute wandern an dieser Mauer entlang – es kann nur der Wall sein. Denn an einigen der millionen anderen, historisch unbedeutenden, aufgeschichteten Steinen entlangzuwandern – dazu müsste man schon hirnverbrannt sein, oder? Besteht ein Unterschied? Ja, doch der besteht, vor allem im Kopf. Auch wir starten noch ein Picknick im „Geolicht“ auf dem Wall. Hart erkämpft durch einen Einkauf in den Untiefen des hartwhistlischen Einschnitts (Vom „Hadrians-Wall-Camping“ mindestens 150 Hm bei ca. 16% bergab – heißt dafür nach dem Einkaufen auch wieder rauf!) – dafür umso schmackhafter. Geolichtaufnahmen lassen den Abend anklingen – das Iphone gewinnt – wegen der unverschämten HDR-Technik! Was schleppe ich eigentlich so ein 4kg Gerät in meiner Lenkertasche umher, wenn das kein „Geolicht“ kann?!

25Aug2013

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